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Oscar-Gewinner „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ ab 7. Mai auf Blu-ray und DVD
Im Biopic „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ wird die Liebesgeschichte zwischen dem Wissenschaftler Stephen Hawking und seiner ersten Frau Jane erzählt. Für seine geniale Darstellung des unter ALS leidenden Physikers gewann Eddie Redmayne zu Recht den diesjährigen Oscar als „Bester Hauptdarsteller“. Universal Pictures Home Entertainment bringt den bewegenden Film demnächst auch ins Heimkino.
Das außergewöhnliche Leben und Wirken des Astrophysikers Stephen Hawking steht im Mittelpunkt des romantischen Dramas „Die Entdeckung der Unendlichkeit“. Die Memoiren von Hawkings erster Frau Jane, „Die Liebe hat elf Dimensionen: Mein Leben mit Stephen Hawking“, waren die Grundlage für das Drehbuch des Films und zeigen eine bislang noch eher unbekannte Seite des weltweit gefeierten Wissenschaftlers, der mit bahnbrechenden Forschungen in die Geschichte eingegangen ist. Hawking fand beispielsweise heraus, dass auch Schwarze Löcher Strahlung abgeben – eine Strahlung, die seither nach ihm benannt ist. In Hawkings Bestseller-Buch „Eine kurze Geschichte der Zeit“ erklärt der Physiker wissenschaftliche Vorgänge und physikalische Theorien auf allgemein verständliche Weise und machte so komplexes Wissen auch Sachunverständigen zugänglich.1992 wurde ein gleichnamiger Dokumentarfilm dazu veröffentlicht, der nicht nur Hawkings bahnbrechende Theorien zum Anfang der Zeit, sondern auch die Person Stephen Hawking thematisierte.

James Marshs Film handelt aber nicht primär von Hawkings wissenschaftlichem Engagement, sondern ist vor allem auch das Portrait einer großen Liebe, die allen Widrigkeiten des Lebens zu trotzen versucht, vor allem als bei Hawking die nervenzerstörende Krankheit ALS diagnostiziert wird. Hauptdarsteller Eddie Redmayne schafft es, den inneren Kampf des Erkrankten, der in der Wirklichkeit nun bereits 50 Jahre mit dem heimtückischen Leiden lebt obwohl ihm die Ärzte nach Ausbruch der Krankheit noch maximal zweieinhalb Jahre Lebenserwartung gegeben hatten, mit großen, vor allem aber auch mit ganz kleinen Gesten zu portraitieren. Und das so brillant, dass es der Academy den Oscar für den besten männlichen Hauptdarsteller wert war. Der britische Schauspieler hatte sich bereits lange vor Drehbeginn akribisch auf seine schwierige Rolle vorbereitet. Letztlich ist es dann auch das Verdienst seines Talents, das „The Theory of Everything“ erst zu einem wirklich außergewöhnlichen und sehenswerten Filmereignis macht.

Ins Heimkino bringt Universal Pictures Home Entertainment den auch mit zwei Golden Globes prämierten Film auf Blu-ray und DVD ab 7. Mai 2015.