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Biegsames P-OLED-Display von LG Electronics geht ab Sommer in Massenproduktion
Der Chemiesparte von LG Electronics ist es gelungen, gänzlich verformbare Displayeinheiten herzustellen. Bereits für Juli dieses Jahres ist der Beginn der Massenproduktion geplant. Dank Polycarbonat wird durch das konsequent weiterentwickelte P-OLED-Display eine komplett neue Produktkategorie denkbar.
Schon mit dem G Flex 2 zeigte LG auf der Consumer Electronics Show 2015, wie weit der Konzern bereits bei der Entwicklung flexibler Displays ist. Jetzt wurde das Anfang des Jahres erstmals vorgestellte P-OLED-Displays noch einmal verbessert. Die noch weiter optimierte Variante erreicht nun einen Biegeradius von 30 Millimetern – was eine vollkommen neue Kategorie an Produkten ermöglicht, deren Bildschirme sich praktisch vollständig an andere Formen anpassen können.

LG setzt bei der Technik anstelle von Glas auf einen speziellen Polycarbonat-Kunststoff um die hohe Biegsamkeit zu erreichen. Die Displays erreichen eine maximale Helligkeit von 75 Lumen sowie eine Farbtemperatur von 3000 Kelvin. Der Farbwiedergabeindex liegt bei über 85. Nebenbei zeichnen sich die Screens auch noch durch eine erhöhte Widerstandsfähigkeit aus und sind, laut Angaben des Herstellers, gegenüber äußeren Krafteinwirkungen äußerst robust.

Bereits ab Juli 2015 will LG die ultraflexiblen P-OLED-Displays in Serie produzieren. Damit könnte uns die Technik noch in diesem Jahr in Smartwatches oder Smartphones begegnen. Auf komplett einrollbare Bildschirme werden wir uns aber aller Voraussicht nach bis mindestens 2017 gedulden müssen.