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„Bram Stokers Dracula“ wird Sonys erste Blu-ray-Veröffentlichung mit Dolby Atmos
Auch Sony Pictures Home Entertainment startet demnächst mit Blu-ray-Veröffentlichungen inklusive Dolby Atmos-Soundtrack. Allerdings vorläufig nur in den USA, wo das 1992 unter der Regie von Francis Ford Coppola entstandene Horror-Epos „Bram Stokers Dracula“ der erste Atmos-Titel des Majors sein wird. Zudem erscheint die Disc in Sonys neuer „Supreme Cinema Series“ – inklusive 4k-Transfer.
Nun legt auch Sony Pictures Home Entertainment bald Dolby Atmos-Blu-rays auf. Leider zunächst nur für den US-amerikanischen Markt. Erstaunlicherweise wurde für die Atmos-Premiere des Hollywood-Studios kein neuer Film ausgewählt, sondern der bereits 23 Jahre alte Grusler „Bram Stokers Dracula“. Für die Veröffentlichung ist eigens ein neuer Atmos-Mix erstellt worden. Der aktualisierte und objektbasierte Track wird entsprechend auch Sound-Effekte von oben bieten. Außerdem basiert die Veröffentlichung auf einem neuen 4k-Transfer – der auch für die in Deutschland am 8. Oktober 2015 erscheinende „Deluxe Edition“ verwendet wurde. Und das gibt immerhin Hoffnung auf eine deutliche Verbesserung der Bildqualität, denn die im Jahr 2007 veröffentlichte Blu-ray-Erstauflage des Films enttäuschte auf ganzer Linie. Natürlich bietet die Bu-ray am Ende auch nur eine 1080p-Auflösung, trotzdem kann von einer signifikanten Optimierung des Bildes ausgegangen werden. Zudem ist damit zu rechnen, dass Sony nach Einführung der Ultra HD Blu-ray-Disc in absehbarer Zeit auch einen Release des Films in nativer 4k-Auflösung nachschieben wird.

Die Ausstattung der jetzt zunächst erscheinenden Blu-ray-Wiederveröffentlichung von „Bram Stoikers Dracula“ ist noch nicht final bekannt. Sollten alle Extras der US-Disc übernommen werden, dürfen wir uns aber unter anderem schon mal auf eine neue Retrospektive zu dem mit Gary Oldman, Anthony Hopkins, Keanu Reeves und Winona Ryder prominent besetzten Horrorfilm sowie einen bislang unveröffentlichten Audiokommentar mit Francis Ford Coppola, Roman Coppola and Greg Cannom freuen.