OLED-TV: Panel-Technik mit organischen Dioden – und einer großen Zukunft
Der mit seinem transparenten Standfuß optisch auffällige Curved OLED TV 55EA9809 von LG ist dank Absolute Motion Clarity-Technik über 100 Mal schneller als herkömmliche LED-Bildschirme.
Organische Dioden erobern zunehmend Smartphones, Leuchtmittel und vor allem auch Fernsehschirme mit immer größeren Bilddiagonalen. Erfahren Sie hier, warum OLED-TVs künftig eine so große Rolle spielen werden und welche bahnbrechenden und unschlagbaren Vorteile Fernseher mit OLED-Panels bieten.
Bereits in den 1950er-Jahren entdeckte der französische Physiker André Bernanose die Grundlumineszenz organischer Leuchtdioden. Die praktischen Einsatzmöglichkeiten der Technologie aber sollten noch Jahrzehnte auf sich warten lassen. Nach einigen OLED-TVs mit winzigen Bildschirmen von wenigen Zentimetern Durchmesser ist es erst seit relativ kurzer Zeit möglich, auch Geräte mit großflächigen OLED-Bildschirmen in Serienproduktion herzustellen. Ein immer noch hoher Ausschuss bei der komplizierten und dadurch noch recht teuren Produktion organischer Panels sowie die vergleichsweise eher geringe Lebensdauer der OLED-Beleuchtung waren und sind teilweise bis heute Gründe dafür, dass sich die ansonsten nur Vorteile bietende Technik noch nicht auf breiter Basis am Markt durchgesetzt hat.

Die Zukunft gehört den OLEDs
Doch an der Zukunftsfähigkeit von OLED-Displays gibt es keinen Zweifel mehr. In Fernsehern und immer mehr Tablets und Smartphones wird die Technik verstärkt eingebaut. Die Vorteile sind unübersehbar. So bieten OLED-Displays im Vergleich zu herkömmlichen Flüssigkristallbildschirmen beispielsweise einen unschlagbar hohen Kontrast mit praktisch unendlichen Werten. Weiß erscheint auf dem Bildschirm hell und strahlend, während auf der anderen Seite mit OLEDs auch ein echtes und absolutes Schwarz möglich wird. Die rein schwarzen Pixel emittieren dabei ganz einfach keinerlei Licht. Aber auch das Farblicht erstrahlt bei der vollkommen ohne Hintergrundbeleuchtung arbeitenden OLED-Technik nur bei Ansteuerung – ein Vorteil, der sich nebenbei auch deutlich auf die hervorragenden Energieeffizienzwerte organisch leuchtender Bildschirme auswirkt. Zudem heizen sich die Geräte viel weniger auf als LC-Displays. Ein weiterer, nicht zuletzt optischer Vorteil von OLED-Geräten ist die Tatsache, dass die Entbehrlichkeit einer Hintergrundbeleuchtung eine äußerst dünne Bauweise der Devices ermöglicht.

Die Flexibilität von Displays
OLEDs bringen den Traum vom superdünnen und zusammenrollbaren Fernseher einen Schritt näher, denn Displays auf organischer Beleuchtungsbasis sind wesentlich flexibler als LCDs und erlauben daher auch die Verwendung biegsamer Trägermaterialien – ein wichtiges Faktum etwa beim Bau konkav gebogener TV-Geräte. Ein wichtiger Vorteil von OLED-Fernsehern ist auch die unschlagbar schnelle Reaktionszeit der Panels: Mit bis zu einer Mikrosekunde (was gerade einmal 0,001 Millisekunden entspricht) sind Organic-Screens rund tausendmal schneller als die aktuell schnellsten LCD-TVs.

OLED kills LCD
Kein Zweifel: OLEDs werden über kurz oder lang die LCD- und Plasmatechnik ersetzen. Schon heute zeigt die Industrie mit immer größeren OLED-Fernsehern auf beeindruckende Weise, dass der organischen Diode die Zukunft der Bilddarstellung und der räumlichen Lichtgestaltung gehört. Der große Durchbruch von OLED-Fernsehern ist somit nur noch eine Frage kurzer Zeit. In Verbindung mit ultrahochauflösenden Panels und der sehr populären Curved-Technologie wird Fernsehen immer realitätsnaher und immer perfekter.
Ein Quantensprung in der Bildqualität: Durch die organischen, selbst emittierenden Pixel erreicht der Smart 3D OLED-Fernseher KE55S9C von Samsung lebensechte Farben, ultimative Kontrastwerte und Bewegungen ohne Unschärfen.
Mit dem 77EC9800 vereint LG die innovative OLED-Displaytechnologie mit Ultra HD-Auflösung.
INFO:
Erfahren Sie hier, wie die OLED-Technik funktioniert