Tipps für den Kauf eines Ultra HD-TVs
Um auch wirklich in den vollen Genuss der UHD-Auflösung zu kommen, sollten Sie beim Fernseherkauf auf das geräteseitige Vorhandensein verschiedener Standards achten. So ist etwa ein HDMI 2.0-Anschluss zwingend erforderlich. Zwar konnten 4k-Signale auch schon mit der Vorgängerversion HDMI 1.4 übertragen werden, eine Bildwiederholrate von 60 Hz für eine noch bessere Bilddarstellung wird jedoch erst mit der Version 2.0 möglich. Zudem unterstützt HDMI ab 2.0 ein Bildseitenverhältnis von 21:9. Aber auch beim Audio-Bereich bietet HDMI 2.0 deutlich mehr: So werden anstelle der bisherigen acht nunmehr 32 diskrete Kanäle unkomprimiert übertragen, ein wichtiges Feature, wenn Sie beispielsweise Dolby Atmos für Ihr Heimkino nutzen wollen. Die maximale Samplingrate ist mit HDMI 2.0 auf 1536 Kilohertz angehoben worden. Eine Erweiterung des Consumer-Electronics-Control-Protokolls soll zudem eine Möglichkeit schaffen, verschiedenste Geräte mit nur einer Fernbedienung zu steuern – auch wenn diese Option aus heutiger Sicht aufgrund propriäterer Anwendungen einzelner Hersteller noch Zukunftsmusik ist. An dem erstmals auf der IFA 2014 von Digitaleurope vorgestellten Ultra HD-Logo (Abbildung oben) erkennen Sie, dass das so ausgezeichnete Gerät über eine HDMI 2.0-Schnittstelle mit HDCP 2.2 sowie eine Mindestbildauflösung von 3840 x 2160 Pixeln verfügt. Neben einer Bildrate von 50 und 60 Hz ist auch die Farbabtastung 4:2:2 Voraussetzung für das Tragen des Emblems. Die zwingende Implementierung der HDR-Technik ist in der Ultra HD-Spezifikation der ersten Stufe hingegen noch nicht vorgesehen. Mit High Dynamic Range-kompatiblen Fernsehern ist erst im Frühjahr 2015 zu rechnen.