REVIEW
Den erste Kinoauftritt von Skipper, Kowalski, Rico und Private gibt es jetzt als Blu-ray 3D
Endlich ist ein eigenständiger Kinofilm mit den Pinguinen aus Madagascar verfügbar. Seit 26. März ist der 132 Millionen US-Dollar teure Animationsfilm der DreamWorks Studios auch als Blu-ray 3D zu haben. Bild, Ton, Ausstattung – wir haben uns die Disc für Sie ganz genau angeschaut und sagen Ihnen hier, wie die dreidimensionale HD-Umsetzung von „Die Pinguine aus Madagascar“ geworden ist.
Der Film
Immer nur auf „I like to move it“-Musik rumzuhoppeln wird den vier Pinguinen Skipper, Kowalski, Rico und Private auf Dauer zu langweilig. Und so kommen Sie auf die glorreiche Idee, in Fort Knox einzubrechen. Dummerweise werden sie bei dem Versuch an die Goldreserven zu gelangen von dem mysteriösen Dr. Octavius Brine überrascht und gefangen genommen. Brine entpuppt sich schon bald als die Krake Dave – ein alter Bekannter, der eine alte Rechnung mit den vier Pinguinen zu begleichen hat...

Das 3D-Bild

Endlich mal wieder ein 3D-Trickfilm mit überzeugenden Pop-out-Effekten, von denen man sich lediglich quantitativ noch etwas mehr gewünscht hätte. Die Blu-ray zu „Die Pinguine aus Madagascar“ glänzt zudem mit einer hervorragenden Tiefenwirkung und knalligen Farben die gut zur Handlung passen. Eine rundum gelungene stereoskopische Bilddarstellung, bei der es nicht wirklich etwas zu bemängeln gibt.

Das 2D-Bild
Auch in 2D präsentiert sich das 1.85:1-Bild auf einem konstant hohen Niveau. Schärfe, Kontrastwerte und Farben wurden gleichermaßen exzellent umgesetzt und geben keinen Anlass für Kritik. Insgesamt ein äußerst plastischer Transfer, der aufgrund seiner hohen Schärfe sogar in der 2D-Version szenenweise schon dreidimensional wirkt.

Der Sound
Der Ton von „Die Pinguine aus Madagascar“ liegt unter anderem als deutsche Sprachfassung in DTS 5.1 sowie im englischen Original als verlustfreier DTS-HD Master Audio 7.1-Track vor. Bei beiden Tonspuren fällt die etwas unausgewogene Abmischung, primär bei den Bässen, zunächst etwas negativ auf. Dafür präsentiert sich der Track mit viel Räumlichkeit und hoher Dynamik. Durchaus gelungen ist auch die deutsche Synchro mit Smudo, Michael Beck, Andreas Rieke und Thomas D von den Fantastischen Vier – was bekanntlich bei nichtprofessionellen Synchronsprechern nicht immer der Fall ist. Außerdem wird eine englische Audiodeskription für Hörgeschädigte geboten.

Die Extras
Die Edition bietet viel Bonusmaterial auf der Disc der 2D-Version, wobei hier das Hauptaugenmerk offensichtlich mehr auf Quantität als auf Qualität gelegt wurde. Und mit Quantität ist hier noch nicht einmal die Gesamtlänge der zusätzlichen Features gemeint, sondern lediglich die Anzahl der Extras. Denn kaum eines der Specials geht über eine Lauflänge von zwei bis drei Minuten hinaus. Immerhin liegt das Zusatzmaterial durchgängig in HD vor und teilweise sogar in deutscher Sprache. Kleine Höhepunkte stellen die Musikvideos „He Is Dave“, „Celebrate“ und „Flossenplattler“ dar. In jedem Fall auch einen Blick wert ist die Featurette „Wie wird man ein Eliteagent?“. Auf der 3D-Disc ist übrigens lediglich der Trailer zu „Home – Ein smektakulärer Trip“ zu finden, der am 26. März in den Kinos startet.