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Die wichtigsten Fakten: Was Sie über die
Apple Watch wissen müssen
Nach der offiziellen Präsentation der Apple Watch durch Tim Cook liegen nun endlich alle Fakten zu der Uhr, um die es schon im Vorfeld jede Menge Gerüchte gab, auf dem Tisch. Was die Uhr so alles kann, wie viele Modelle der Apple Watch es geben wird, was sie kosten sollen und was eigentlich die Taptic Engine ist, erfahren sie hier.
Drei Modelle der Apple Watch wird es insgesamt geben: Die Apple Watch Sport mit Aluminiumgehäuse, die Apple Watch mit Edelstahlgehäuse sowie die Apple Watch Edition aus Gold. Von jedem Apple-Watch-Modell steht außerdem je eine Version mit 42 Millimeter breitem Gehäuse und eine mit 38 Millimeter für schlankere Handgelenke zur Verfügung. Ohne ein aktuelles iPhone geht bei der Watch allerdings nichts – zur Nutzung wird ein iPhone 5, 5s, 5c, 6 oder 6 Plus vorausgesetzt.

Das Display der Apple Watch hat bei der 38-Millimeter-Variante eine Auflösung von 340 x 272 Pixeln. Das 42-Millimeter-Modell löst 390 x 312 Bildpunkte auf. Neben dem speziell von Apple für die Watch entwickelten S1-Prozessor sind in der Uhr diverse Sensoren integriert. Zudem ist auf der Rückseite der Uhren ein optischer Pulsmesser eingebaut. Wie alle Smartwatches kann auch die Uhr von Apple also den Puls messen, die Schritte des Users zählen und den Kalorienverbrauch schätzen. E-Mails oder Nachrichten können angezeigt, Antworten direkt diktiert werden. Auch Emoticons lassen sich versenden.

Außerdem verfügt die Uhr über die sogenannte Taptic Engine. Dahinter verbirgt sich nichts anderes als ein weiterentwickelter Vibrationsalarm. Die Apple Watches beherrschen unterschiedliche Variationen von Vibration. So können etwa Drehungen an der digitalen Krone der Uhr spürbar gemacht oder Aktionen mit einer energischeren Vibration signalisiert werden. Apple gibt an, dass seine Smartwatches wasserdicht nach IPX7 sind. Der Norm entsprechend bleibt die Uhr somit in einem Meter Wassertiefe 30 Minuten lang unbeschädigt. Die Watch muss also nicht mal zum Duschen abgenommen werden. Ein Schwachpunkt der Uhr ist sicherlich die Akkulaufzeit: Apple gibt hierbei 18 Stunden bei durchschnittlicher Nutzung an und erklärt dazu, dass diese Laufzeit „für die meisten Menschen ausreichen sollte“. Am täglichen Aufladen über das magnetisch anzuschließende Ladegerät kommen Apple Watch-Träger also nicht vorbei.

Die Preise der einzelnen Modelle haben eine große Spannweite: So ist das Einstiegsmodell der Apple Watch Sport in der 38-Millimeter-Version ab 399 Euro zu haben. Für 649 Euro bis 1149 Euro gibt es die Edelstahl-Variante. Die 42 Millimeter breiten Modelle kosten jeweils 50 Euro mehr. Wer es besonders extravagant mag und es sich leisten kann, kommt natürlich an der Apple Watch Edition aus 18-karätigem Gold (siehe hierzu auch das Video unten) nicht vorbei – die mit Preisen zwischen schlappen 11.000 bis 18.000 Euro zu Buche schlägt. Die Apple Watch ist in allen Variationen ab dem 24. April 2015 zu haben. Vorbestellungen werden von Apple ab 10. April angenommen.