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Ab 25. Juni 2015 erstmals komplett und remastered auf Blu-ray: Die „Qatsi“-Trilogie
Teil 1: „Koyaanisqatsi“
Käufer der 2012 in den Handel gekommenen Blu-ray zu Godfrey Reggio visuell berauschender Doku „Koyaanisqatsi“ wurden bildqualitativ enttäuscht. Jetzt will Rechteinhaber Koch Media nachbessern und verspricht für den 25. Juni 2015 nicht nur erstmals die komplette „Qatsi“-Trilogie auf Blu-ray-Disc, sondern auch die Verwendung einer Neuabtastung für Teil Eins mit einem deutlich besseren Bild.
Nach einer wenig ruhmreichen Blu-ray-Erstveröffentlichung von „Koyaanisqatsi“ verspricht Koch Media jetzt dank einer Neuabtastung endlich auch ein perfektes audiovisuelles Erlebnis bei der beeindruckenden Doku. Auch will der Independent die Trilogie jetzt auf dem HD-Medium komplettieren, nachdem bislang nur der erste Teil sowie die Fortsetzung „Powaqqatsi“ (einzeln sowie als Doublefeature) auf Blu-ray verfügbar waren. Jetzt veröffentlicht Koch Media am 25. Juni 2015 zum ersten Mal die gesamte „Qatsi“-Trilogie auf Blu-ray-Disc – inklusive dem Abschlussfilm der Trilogie, „Naqoyqatsi“, der damit seine HD-Premiere feiert. Das Set kommt als „Remastered Edition“ in den Handel und somit sollen die drei Filme laut Angaben des Herstellers jetzt endlich in perfekter Bildqualität vorliegen. Bei „Koyaanisqatsi“ ist eine Neuabtastung verwendet worden, aber auch für „Powaqqatsi“ verspricht der Anbieter ein neues Encoding mit einer optimierten Tonspur.

Der Soundtrack, der vollkommen ohne Off-Kommentare oder Dialoge auskommt, liegt bei der kompletten Trilogie in DTS-HD Master Audio 5.1 vor. Für die unvergessliche Musikuntermalung der viel beachteten Filmreihe wurde der mit dem „Nobelpreis der Künste“ prämierte Komponist Philip Glass verpflichtet, der seine Klänge exakt auf die ebenso so großartigen wie zum Teil verstörenden Bilder zugeschnitten hat.

Die „Qatsi“-Trilogie hat primär die Veränderungen in der Natur durch den Menschen zum Inhalt und zeigt zivilisationskritisch unter anderem die dramatischen Folgen dieses Eingriffs durch Rohstoffausbeutung und Überbevölkerung auf. Regisseur Godfrey Reggio gelangen spektakuläre Bilder von geradezu berauschender Intensität, denen man sich vor allem in Verbindung mit der bahnbrechenden Musik von Philip Glass kaum entziehen kann. Teil 1 wurde 1982 in Szene gesetzt, sechs Jahre später folgte „Powaqqatsi“, 2002 schließlich beendete Reggio seine Trilogie mit „Nagoyqatsi“. Das Wort „Koyaanisqatsi“ stammt übrigens aus einer heute kaum noch verwendeten Sprache der nordamerikanischen Hopi-Indianer und bedeutet etwa so viel wie „Leben im Ungleichgewicht“.

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Teil 2: „Powaqqatsi“
Teil 3: „Naqoyqatsi“