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Hollywood bekennt sich auf der CES 2016 eindeutig zur Ultra HD Blu-ray Disc
Es hat lange gedauert, aber was lange währt... Im Rahmen der Consumer Electronics Show 2016 haben vier der relevantesten Hollywood-Studios eine klare Aussage zur Ultra HD Blu-ray Disc getroffen: Ja, man werde das neue Medium mit Content unterstützen. 2016 ist das Startjahr für physischen 4k-Content in den Heimkinos. Auch ein neues Ultra HD Premium-Logo wurde der Öffentlichkeit vorgestellt.
Auf der CES in Las Vegas haben sich die vier Hollywood-Studios Warner Bros., 20th Century Fox, Sony Pictures und Universal Pictures eindeutig für eine Unterstützung der Ultra HD Blu-ray Disc ausgesprochen. Man wolle schon demnächst erste Titel auf dem ultrahochauflösenden Medium anbieten. Auch für Video on Demand wolle man Filme in 4k-Auflösung verfügbar machen. Während Warner für 2016 etwa 60 Titel in Aussicht stellt, sprach der Vertreter von 20th Century Fox sogar von etwa 100 geplanten Veröffentlichungen. Für echte Cineasten dürfte vor allem die Aussage der vier Studios wichtig sein, neben aktuellen Titelveröffentlichungen auch remasterte Filmklassiker auf Ultra HD Blu-ray Disc anbieten zu wollen. Das war nicht unbedingt selbstverständlich und ist eine wirklich gute Nachricht für alle Filmfans. Warner sprach darüber hinaus sogar von Ambitionen für 4k-Gaming-Titel.

Das lang erwartete und nun endlich auch ganz offizielle Bekenntnis zur Ultra HD Blu-ray-Disc durch die wichtigsten Hollywood-Studios kam jetzt nicht zuletzt auch aufgrund der endlich final festgelegten Spezifikationen für UHD-Hard- und Software. Hierbei spielte auch das Thema High Dynamic Range eine zentrale Rolle. Um den Konsumenten, den Herstellern und Rechteinhabern von audiovisuellem 4k-Content mehr Sicherheit zu geben, wurde von der UHD Alliance auch gleich das neu designte Ultra HD Premium-Logo auf der CES in Las Vegas präsentiert, das künftig 4k-fähige Geräte und UHD-Software kennzeichnen soll. Käufer sollen dadurch auf einen Blick erkennen, dass sie hochqualitative UHD- und HDR-fähige Hard- oder Software erwerben.

Verbindlich in den Spezifikationen festgelegt wurden unter anderem ein erweiterter Farbraum gemäß ITU-R-Empfehlung BT.2020 sowie eine auf mindestens 10 Bit erhöhte Farbtiefe. Die HDR-Vorgaben wurden auf SMPTE ST2084 EOTF festgelegt. HDR-Bildschirme müssen mindestens 3840 x 2160 Pixel auflösen und mehr als 1000 Nits Spitzenhelligkeit schaffen sowie weniger als 0,05 Nits Schwarzwert darstellen können. Optional sind mehr als 450 Nits Spitzenhelligkeit und weniger als 0,0005 Nits Schwarzwert vorgegeben.